Saison 2016/17

ECW Sande macht den Aufstieg perfekt

9. April 2017 

 

Die Jadehaie haben den Aufstieg in die Verbandsliga Nord perfekt gemacht. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich im finalen Rückspiel gegen die Wedemark Scorpions 1b mit 8:1 durch.

 

Vor 1.230 Zuschauern brachte Kapitän Nick Hurbanek den ECW Sande im zweiten Abschnitt auf die Siegerstraße, nachdem sich beide Teams in den ersten 20 Minuten abgetastet hatten.

 

„Wedemark hat clever gespielt und im ersten Abschnitt wenige Chancen zugelassen. Die kleinere Eisfläche kam den laufstarken Spielern zusätzlich entgegen“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Nach zwei weiteren Treffern von Erik Scherf und Slawa Koubenski ging es nach dem Wedemarker Ehrentreffer mir einer 3:1-Führung in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussabschnitt ließen die Jadehaie dann nichts mehr anbrennen. Slawa Koubenski, der insgesamt drei Treffer erzielte, Vitali Janke und Johannes Mundt (2) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. 

 

Hurbanek weiter: „Kompliment an die Mannschaft, die einer großartigen Saison die Krone aufgesetzt hat und ein großes Dankeschön an alle Fans, die unsere Halle in einen Hexenkessel verwandelt haben.“

 

Bis spät in die Nacht feierte das Team mit den Fans den ersten Titel in der noch jungen Vereinsgeschichte.

 

1:0 Hurbanek, 2:0 Scherf, 3:0 Koubenski, 3:1 Schatz, 4:1 Koubenski, 5:1 Janke, 6:1 Koubenski, 7:1 Mundt, 8:1 Mundt

Strafzeiten: ECW 14, Wedemark 8

Zuschauer: 1.230


Jadehaie feiern erneutes Schützenfest gegen Adendorf

19. März 2017 

 

Der ECW Sande hat auch im Rückspiel gegen den Adendorfer EC 1c nichts anbrennen lassen. Eine Woche nach dem 19:2-Heimsieg feierte das Team von Trainer Sergey Yashin einen ungefährdeten 21:5-Auswärtssieg.

 

Die Jadehaie erwischten in der Lüneburger Heide jedoch einen holprigen Start. Bereits nach 45 Sekunden musste Björn Köhler, der für Fabian Janssen das ECW-Tor hütete, das erste Mal hinter sich greifen. Nach dem schnellen Ausgleichstreffer durch Johannes Mundt erzielten die Gastgeber nur zwei Minuten später die erneute Führung.

 

„Die Spannung war leider vor der Partie schon weg, weil wir das Hinspiel so deutlich gewinnen konnten, aber trotzdem muss mit dem ersten Bully die Konzentration voll da sein.“, blickt Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Der Kapitän ging als gutes Vorbild voran und erzielte den Treffer zum 2:2-Ausgleich. Im Anschluss fand das Yashin-Team immer besser in die Partie und nach dem ersten Abschnitt lagen die Jadehaie bereits mit 6:2 in Führung.

 

„Zum Glück haben wir dann doch noch so schnell die Kurve bekommen“, erläutert Nick Hurbanek, der in Adendorf einen Sahnetag erwischte und sechs Treffer beisteuerte.

 

Der ECW Sande gewann den Mittelabschnitt mit 11:1, den Schlussabschnitt mit 4:2 und am Ende konnten die Jadehaie einen ungefährdeten 21:5-Auswärtssieg feiern, wodurch sie die Hauptrunde ungeschlagen beenden und mit Vorfreude auf die Aufstiegsspiele gegen die Wedemark Scorpions 1b blicken.

 

Hurbanek weiter: „So ein Sieg ist natürlich schön, aber wir können uns nichts davon kaufen, wenn wir gegen Wedemark verlieren. Die Scorpions haben eine sehr junge Mannschaft und vier komplette Reihen und ich gehe davon aus, dass sie ein hohes Tempo gehen werden.“

 

Tore: 1:0 Fülscher, 1:1 Mundt (Janke), 2:1 Lindemann, 2:2 Hurbanek (P. Bartlog), 2:3 Struck (Papoudis, Scherf), 2:4 Scherf (Saitz), 2:5 Koubenski (Hurbanek, Janke), 2:6 Hurbanek, 2:7 Hurbanek, 2:8 Mundt (Scherf, Koubenski), 2:9 Janke, 2:10 Struck (Hurbanek, Papoudis, 2:11 Hurbanek (Papoudis, Struck), 2:12 Koubenski, 3:12 Dachsel, 3:13 Hurbanek (Papoudis, Struck), 3:14 Scherf (Mundt), 3:15 Scherf (Koubenski), 3:16 Hurbanek, 3:17 Struck (Hurbanek, Papoudis), 4:17 Raabe, 4:18 Scherf (Koubenski), 4:19 Janke, 4:20 Janke, 5:20 Kählau, 5:21 Papoudis (Janke, Struck)

Strafminuten: ECW 8, Adendorf 10


ECW Sande macht kurzen Prozess mit Adendorf und Bremerhaven

12. März 2017 

 

Der ECW Sande hat dem Adendorfer EC 1c und dem REV Bremerhaven 1b nicht den Hauch einer Chance gelassen. In beiden Partien feierte das Team von Trainer Sergey Yashin einen Kantersieg.

 

„Es ist manchmal nicht leicht die Konzentration aufrecht zu erhalten, wenn du schnell so klar in Führung liegst. Doch wir haben unser Spiel konsequent durchgezogen und ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, denn in beiden Partien haben wir wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf das Doppelspiel-Wochenende.

 

Besonders Johannes Mundt wird beide Partien wohl nicht so schnell vergessen.

 

„Irgendwie lief es wie am Schnürchen und manchmal ist dann jeder Schuss ein Treffer. Die Jungs haben mich aber auch immer super angespielt und es war schön zu sehen, wie besonders in Bremerhaven jeder für jeden gearbeitet hat“, erklärt der siebenfache Torschütze, der mit seiner Mannschaft von den rund 200 mitgereisten ECW-Fans gefeiert wurde. 

 

REV Bremerhaven 1b – ECW Sande  3:14 

Tore: 0:1 Mundt (Fleischauer/Hurbanek), 0:2 Mundt, 1:2 Basse, 1:3 Hurbanek (Mundt), 1:4 Mundt (Janke, Fleischauer), 1:5 Struck (Papoudis), 1:6 Papoudis (Struck, Hurbanek), 1:7 Janke (Mundt), 1:8 Hurbanek, 1:9 Fleischauer (Bahlau), 1:10 Koubenski (Struck/Janke), 2:10 Hauer, 2:11 Struck (Bahlau, Hurbanek), 3:11 Scheele, 3:12 Koubenski (Mundt/Bahlau), 3:13 Mundt (Fleischauer/Bahlau), 3:14 P. Bartlog (Koubenski)

Strafminuten: ECW 22, Bremerhaven 28 + 10 Sawitzky
Zuschauer: 300 (rund 200 ECW-Fans)

 

ECW Sande - Adendorfer EC 1c  19:2

1:0 Mundt (Eckert/Struck), 2:0 Koubenski, 3:0 Mundt (Bahlau, P. Bartlog), 4:0 Janke, 4:1 Dachsel, 5:1 Koubenski (Janke), 6:1 Struck (D. Bartlog, Hurbanek), 7:1 Janke, 8:1 Struck (Papudis, Hurbanek), 9:1 Mundt, 10:1 P. Bartlog (Saitz, Koubenski), 11:1 Eckert (Mundt, Janke), 12:1 Janke, 13:1 Struck (Kern/Hurbanek), 14:1 Fleischauer (Mundt/Janke), 15:1 Hurbanek (Struck), 16:1 Hurbanek (Struck/Janke), 17:1 Bahlau (Hurbanek/Papudis), 18:1 Koubenski (Mundt/Fleischauer), 19:1 Janke (Hurbanek/Struck), 19:2 Dachsel

Strafminuten: ECW 12, Adendorf 10

Zuschauer: 542


Jadehaie lassen in Wunstorf nichts anbrennen

26. Februar 2017

 

Nach dem 15:0-Hinspielerfolg haben die Jadehaie am Samstagabend auch in Wunstorf nichts anbrennen lassen. 

Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich mit 16:3 beim Tabellenzweiten durch und sicherte sich dadurch den vorzeitigen Gruppensieg. 

 

Mit nur elf Feldspielern hatte der ECW Sande in den ersten 20 Minuten seine Startschwierigkeiten. Andreas Eckert traf jedoch in der siebten Spielminute zur 1:0-Führung, mit der es auch in die erste Drittelpause ging. 

 

Im Mittelabschnitt stellte Sergey Yashin seine Reihen um, was zur Folge hatte, dass sein Team immer besser in die Partie fand. Nach einem Treffer von Slava Koubenski, war es besonders die Reihe um Johannes Mundt, Andreas Eckert und Christian Fleischauer, die für viel Furore im gegnerischen Drittel sorgte und sich außerdem treffsicher zeigte. 

 

"Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir die Abwehr der Lions knacken konnten, aber besonders im letzten Abschnitt haben wir dann die Freiräume gut ausgenutzt", erklärt Christian Fleischauer, der zwei Treffer beisteuerte, vier weitere vorbereitete und sich nun auf die Playoffs gegen die Wedemark Scorpions 1b freuen darf. 

 

Fleischauer weiter: "Solche Spiele sind etwas Besonderes und man will die Saison immer mit einem Sieg abschließen. Wir wollen das Maximum rausholen, sprich gewinnen und aufsteigen. Auch um den vielen Eishockeyverrückten eine Freude zu machen und nächste Saison Eishockey in einer höheren Spielklasse bieten zu können."

 

0:1 Eckert (Struck), 0:2 Koubenski, 0:3 Fleischauer (Koubenski), 0:4 Mundt (Fleischauer), 0:5 Struck (Hurbanek), 0:6 Eckert (Fleischauer, Mundt), 0:7 Eckert (Bahlau, Bartlog), 0:8 Koubenski (Hurbanek, Saitz), 1:8 Gritner, 1:9 Mundt (Fleischauer), 1:10 Eckert (Fleischauer, Mundt), 1:11 Koubenski, 1:12 Saitz (Hurbanek, Struck), 1:13 Struck (Hurbanek,Saitz),  1:14 Struck (Koubenski), 1:15 Fleischauer (Mundt, Eckert), 2:15 Meyer, 2:16 Hurbanek, 3:16 Köppl


Jadehaie erkämpfen sich drei Punkte gegen den HSV 1c

29. Januar 2017 

 

Für die meisten Fans war die Partie bereits nach zehn Minuten entschieden. Der ECW führte durch die Treffer von Andreas Eckert, der nach nur 10 Sekunden das 100. Saisontor der Jadehaie erzielte, Witalij Saitz und Alexander Bahlau mit 3:0. Weitere fünf Minuten später stand es jedoch plötzlich 3:3.

 

„Wir haben nach der frühen Führung viel zu arrogant und vor allem unkonzentriert gespielt. Der HSV hat die Torchancen auf dem Silbertablett serviert bekommen und das darf uns einfach nicht passieren“, erklärt Kapitän Nick Hurbanek.

 

Zur Freude der knapp 700 Zuschauer traf Slava Koubenski kurz vor der ersten Drittelpause jedoch zur erneuten Führung.

 

In einer kampfbetonten Partie fanden die Jadehaie im zweiten Abschnitt immer besser in die Partie. Marcel Struck, Nick Hurbanek und Dominik Bartlog brachten die Jadehaie nach dem HSV-Ausgleichstreffer erneut mit drei Toren in Führung.

 

Der Tabellenvorletzte ließ nicht locker, allerdings konnten einige HSV-Spieler sich und ihren Eishockeyschläger dabei nicht immer kontrollieren. Ein Ellenbogen landete im Gesicht von Christian Fleischauer, ein Schläger traf Nick Hurbanek am Kinn und die Schiedsrichter wirkten zum Teil überfordert.

 

In einer Aktion sollten sie jedoch recht behalten: Alexander Bahlau schnappte sich nach einem wiederholten Foulspiel eines HSV-Spielers seinen Gegenspiel und schlug auf ihn ein, was eine Spieldauerdisziplinarstrafe zur Folge hatte.

 

„In dieser Situation habe ich ganz klar überreagiert und es ist natürlich schade, dass ich im Spitzenspiel gegen Wunstorf jetzt nicht dabei sein kann“, erklärt der Verteidiger.

 

Der letzte Abschnitt ging nach zwei Treffern von Witalij Saitz und Erik Scherf denkbar knapp an die Jadehaie.

 

„Es war auf jeden Fall ein Weckruf zur richtigen Zeit, denn gegen Wunstorf müssen wir definitiv eine Schippe drauflegen und besonders in der Abwehr besser stehen. Wichtig sind die drei Punkte und die mussten wir uns heute hart erkämpfen“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

1:0 Eckert (Papoudis), 2:0 Saitz (Koubenski), 3:0 Bahlau (Koubenski, D. Bartlog) 3:1 Gendic (Julius), 3:2 Prüßner (Rey), 3:3 Prüßner (Raschke), 4:3 Koubenski (D. Bartlog), 4:4 Freund, 5:4 Struck (Eckert), 6:4 Hurbanek (Struck, D. Bartlog), 7:4 D. Bartlog, 7:5 Freund, 8:5 Saitz (Scherf), 9:5 Scherf (Koubenski, Hurbanek), 9:6 Prüßner (Freund)

 

Strafminuten: ECW 18 + 5 Spieldauer Bahlau, HSV: 16

 

Zuschauer: 682


ECW Sande feiert Derbysieg

15. Januar 2017

 

Die Jadehaie sind nicht zu stoppen und gewinnen auch das Derby gegen den REV Bremerhaven. Das Team von Trainer Sergey Yashin feiert damit den achten Sieg im achten Spiel.

 

Bereits in der zweiten Spielminute hatten die ECW-Fans allen Grund zur Freude, als Johannes Mundt die Jadehaie mit 1:0 in Führung brachte.  Kapitän Nick Hurbanek erhöhte mit einem sehenswerten Schuss in Unterzahl auf 2:0, bevor Lajos Papoudis die Gäste aus Bremerhaven mit einem 0:3-Rückstand in die erste Drittelpause schickte.

 

„Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben konzentriert gespielt. Bremerhaven hat versucht körperlich dagegen zu halten, aber wir haben uns nicht provozieren lassen “, blickt Christoph Josch auf die Partie.

 

Im Mittelabschnitt erhöhten die Jadehaie noch einmal das Tempo, wodurch sie durch die Treffer von Nick Hurbanek, Andreas Eckert und Christoph Josch auf 6:0 davonziehen konnten. Die Bremerhavener betrieben durch Hanewinkels Ehrentreffer nur noch Ergebniskosmetik und im Anschluss sorgten Johannes Mundt und Vitali Janke mit zwei weiteren Treffern für die Vorentscheidung.

 

Die einzige Hiobsbotschaft an diesem Abend: Christoph Josch zog sich nach einem Check eine starke Rippenprellung zu und wird in den nächsten zwei Wochen ausfallen.  

 

„Ich habe den Gegenspieler zwar noch gesehen, aber weil ich stand und er mit Vollspeed ankam, konnte ich nicht mehr rechtzeitig ausweichen“, erklärt der Stürmer.

 

Im letzten Abschnitt musste die Partie unterbrochen werden, weil sich das gegnerische Tor aus der Verankerung löste. „Danach haben wir es etwas lockerer angehen lassen, weil wir nicht wollten, dass das Spiel abgebrochen und mit 0:5 gegen uns gewertet wird“, erklärt Josch weiter. Den Schlusspunkt setzte Neuzugang Erik Scherf mit seinem Treffer zum 9:1.

 

Tore: 1:0 Mundt (Koubenski/Eckert), 2:0 Hurbanek, 3:0 Papoudis, 4:0 Hurbanek, 5:0 Eckert (Mundt/Koubenski), 6:0 Josch (Papoudis), 6:1 Hanewinkel, 7:1 Mundt (Struck), 8:1 Janke (P. Bartlog), 9:1 Scherf (P. Bartlog, Saitz)

 

 

Strafminuten: ECW 6, Bremerhaven 8 + 10

Zuschauer: 586


ECW Sande gewinnt beim Altonaer SV 1b

4. Dezember 2016

 

Der ECW Sande hat am Sonntagabend beim Altonaer SV 1b den nächsten Kantersieg gefeiert. Das Team von Trainer Sergey Yashin gewann in Hamburg-Stellingen mit 15:4.

 

Bereits in der zweiten Spielminute hatten die rund 50 mitgereisten ECW-Fans allen Grund zur Freude, als Andreas Eckert den Puck im ASV-Tor versenkte. Lajos Papoudis, Dominik Bartlog, Christian Fleischauer, Nick Hurbanek und Feike Janßen sorgten mit weiteren Treffern für zufriedene Gesichter im Gästeblock. Einzige Hiobsbotschaft an diesem Abend: Witalij Saitz verabschiedete sich vorzeitig in die Kabine. Der Stürmer kugelte sich die Schulter aus und wird in den nächsten Wochen ausfallen.

 

Auch im zweiten Abschnitt waren die Jadehaie, die auf Johannes Mundt und Neuzugang Erik Scherf verzichten mussten, haushoch überlegen. Christoph Josch und Patrick Bartlog, der sein erstes Saisontor erzielte, erhöhten auf 8:0. Nach dem ersten ASV-Treffer und einem Doppelpack von Slava Koubenski ging es mit einer 10:1-Führung in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussabschnitt, in dem Björn Köhler für Fabian Janssen das ECW-Tor hütete,  ließ die Konzentration einiger Spieler nach, was dazu führte, dass der Altonaer SV drei weitere Treffer erzielte.

 

„Im letzten Drittel haben wir unseren Torhüter ganz schön im Stich gelassen und das darf eigentlich nicht passieren. Trotzdem bin ich absolut zufrieden mit der Leistung. Ein Blick auf die Torschützen zeigt, dass alle Spieler ihren Teil zum Sieg beigetragen haben“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Tore: 0:1 Eckert (Papoudis, Struck), 0:2 Papoudis (Eckert/Bartlog), 0:3 D. Bartlog (Hurbanek/Josch), 0:4 Fleischauer (Janke/Josch), 0:5 Hurbanek (Struck/Papoudis), 0:6 Janßen (Bahlau/P. Bartlog), 0:7 Josch (Hurbanek/Fleischauer), 0:8 P. Bartlog (Janßen/Eckert), 1:8 Paff, 1:9 Koubenski (Bahlau/Hurbanek), 1:10 Koubenski (Hurbanek/Bahlau), 2:10 Triebswetter, 2:11 Papoudis (Koubenski/Hurbanek), 2:12 Hurbanek (Struck), 2:13 P. Bartlog (Janßen/Eckert), 3:13 Seifert, 3:14 Struck (Janke/Josch), 3:15 Josch (Eckert/D.Bartlog), 4:15 Seifert


Alexander Pürschel ist wieder ein Jadehai

"Hey, hier kommt Alex", hallte es durch die Eishalle am Sportforum, sobald er die Eisfläche betrat.

 

Die Fans dürfen sich freuen: Alexander Pürschel, langjähriger Torhüter des EC Wilhelmshaven, ist wieder ein Jadehai.

 

Der 45-Jährige wird Sergey Yashin ab sofort unter die Arme greifen und das Torwarttraining beim ECW Sande übernehmen.

 

„Ich freue mich auf die Arbeit mit den Torhütern und hoffe, dass ich ihnen etwas beibringen kann. Ich kann mithelfen, einen neuen Verein aufzubauen, und das war ausschlaggebend für meine Entscheidung“, erklärt Pürschel.

 

In der Saison 1992/93 hütete der Keeper zum ersten Mal den Kasten der Jadehaie. Auch vor dem Aus des ECW in der Saison 2004/05 lief er immer noch für den Verein auf.

 

Ab sofort wird er seine Erfahrung weitergeben: „Ich werde die Schwächen bei den Jungs analysieren und mit ihnen daran arbeiten. Auf jeden Fall sind die Jungs sehr motiviert und dankbar für jeden Tipp von mir. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung."


Jadehaie feiern erneutes Schützenfest

13. November 2016

 

Der ECW Sande hat gegen die Pferdeturm Hunters ein erneutes Schützenfest gefeiert. Vor rund 600 Zuschauern gewann das Team von Trainer Sergey Yashin mit 18:0.

 

Vitali Janke brachte die Jadehaie bereits in der dritten Spielminute auf die Siegerstraße, als er einen Alleingang sehenswert im Hannoveraner Gehäuse unterbrachte.

 

Die Hunters, die im ersten Drittel nicht einen einzigen Torschuss auf ECW-Goalie Fabian Janssen abfeuerten, konnten in erster Linie nur durch Provokationen und unnötige Fouls auf sich aufmerksam machen, wovon sich die Jadehaie jedoch nicht beeindrucken ließen. Marcel Struck, Johannes Mundt, Andreas Eckert und Lajos Papoudis erzielten weitere Treffer, so dass es mit einer 7:0-Führung in die erste Drittelpause ging.

 

„Natürlich ist es schön, wenn man hoch gewinnt, aber ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir noch ganz andere Gegner vor der Brust haben und wir uns jetzt nicht allzu sehr selbst feiern sollten“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Auch im Mitteldrittel ging das muntere Toreschießen weiter und die Jadehaie verabschiedeten sich mit einer 14:0-Führung in die zweite Pause, in der Ersatztorhüter Emil Hacke von Trainer Sergey Yashin auf seinen ersten Einsatz im Haie-Dress vorbereitet wurde.

 

„Donnerstag habe ich erfahren, dass ich im Kader stehe und umso schöner ist es, dass ich heute auch ein paar Minuten Spielpraxis sammeln durfte. Selbstverständlich war ich ein bisschen aufgeregt, aber es war überragend vor so einer Kulisse im Tor stehen zu dürfen“, freut sich der 17-jährige Torhüter.

 

In den letzten zehn Spielminuten bekam der Keeper nicht mehr viel zu tun. Sein Gegenüber musste noch viermal hinter sich greifen.

 

1:0 Janke, 2:0 Hurbanek (Josch), 3:0 Struck (Hurbanek) 4:0 Struck (Eckert) 5:0 Mundt (Struck) 6:0 Eckert (Hillen) 7:0 Papoudis (Josch/Hurbanek) 8:0 Papoudis (Hurbanek/Josch) 9:0 Koubenski (Saitz), 10:0 Saitz (Mundt / Bahlau) 11:0 Bahlau (Eckert) 12:0 Fleischauer (Papoudis / Josch), 13:0 Koubenski (Janke), 14:0 Fleischauer (Josch / Hurbanek), 15:0 Struck (Mundt/Eckert), 16:0 Fleischauer (Josch/Papoudis), 17:0 Struck (Papoudis), 18:0 Janke (Koubenski)

Strafzeiten: ECW: 10 Minuten, Hunters: 16 + 10 Minuten


ECW Sande feiert Kantersieg in Hannover

30. Oktober 2016

 

Die Jadehaie haben gegen die Pferdeturm Hunters einen Kantersieg gefeiert. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich mit 17:1 in Hannover durch.

 

Dank einer geschlossen Mannschaftsleistung hatten die Hunters nicht den Hauch einer Chance und im ersten Abschnitt trafen in die Jadehaie sogar in Unterzahl, so dass es mit einer 3:0-Führung in die erste Drittelpause ging.

 

Auch im zweiten Abschnitt ging das muntere Toreschießen weiter und besonders die Sturmreihe um Johannes Mundt, Christoph Josch und Andreas Eckert präsentierte sich in bester Spiellaune. Nach dem zweiten Abschnitt führten die Jadehaie bereits mit 11:0.

 

„Der Hunters waren schwer einzuschätzen, weil sie nur knapp gegen Bremen verloren hatten. In den ersten acht Minuten haben wir uns ein bisschen schwer getan, aber danach war es eine kompakte Mannschaftsleistung. Der Gegentreffer ist etwas ärgerlich, aber am Ende haben wir ein super Ergebnis erzielt und der Rückhalt der Fans war bombastisch“,  blickt der dreifache Torschütze Andreas Eckert auf die Partie.

 

Die rund 40 mitgereisten ECW-Fans bekamen im Schlussabschnitt sieben weitere Treffer zu sehen. Darunter auch den Ehrentreffer der Gastgeber.

 

Tore: 0:1 Feike Janssen, 0:2 Mundt, 0:3 Mundt, 0:4 Eckert, 0:5 Eckert, 0:6 Mundt, 0:7 Josch, 0:8 Bartlog, 0:9 Janke, 0:10 Janke, 0:11 Eckert, 0:12 Fleischauer, 0:13 Bahlau, 1:13 Hannover, 1:14 Josch, 1:15 Feike Janssen, 1:16 Hurbanek, 1:17 Papoudis


Sergey Yashin spricht über die Ziele der Jadehaie

Wie zufrieden bist Du mit den Testspielergebnissen?

Sergey Yashin: Wir haben vor dem ersten Spiel gegen Bremen nur zweimal richtig trainiert und deshalb haben wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen, obwohl wir natürlich zu viele Gegentore kassiert haben. Im Rückspiel sah es schon viel besser aus, wir haben gut gekämpft und dürfen ja auch nicht vergessen, dass die Weserstars zwei Ligen höher spielen.

 

Was ist die größte „Baustelle“?

Yashin: In erster Linie müssen wir intensiver trainieren, weil die Ausdauer einiger Spieler noch zu wünschen übrig lässt. Außerdem stehen mir im Training meistens nur 10-12 Spieler zur Verfügung und dadurch konnten wir noch gar keine richtigen Spielzüge einstudieren. Mit der Zeit wird sich das aber garantiert ändern. Die ersten beiden Angriffsreihen um Hurbanek/Fleischauer/Josch und Eckert/Mundt/Struck/ sind auf einem guten Weg. Dazu haben wir mit Vitali Janke und Slawa Koubenski zwei etablierte Kräfte in unseren Reihen.  

 

Blicken wir mal auf den kommenden Gegner. Wie stark schätzt Du die Weserstars Bremen II ein?

Yashin: Das ist schwer zu beurteilen, weil ich die Mannschaft gar nicht kenne. Das Team hat das erste Spiel mit 4:5 gegen die Wunstorf Lions verloren, die auch völlig neu sind in der Liga. Ich denke, nach den ersten drei Spieltagen können wir die Liga etwas besser einschätzen.

 

Was ist das Saisonziel?

Yashin: Ich möchte jedes Spiel gewinnen. Das war als Spieler so und ist als Trainer genauso.


„ICH MÖCHTE MIT DEN JADEHAIEN DIE LANDESLIGA GEWINNEN.“

Alexander Bahlau hat sieben Jahre in den USA gelebt. Ab September wird er für die Jadehaie auf Torejagd gehen. Warum der 23-Jährige nicht in die Fußstapfen seines Vaters (Alexander Pürschel) getreten ist, hat er uns im Interview verraten.

 

Herzlich willkommen zurück, Alexander! Wann hast Du Wilhelmshaven eigentlich verlassen - und warum?

Danke! Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein. Im Sommer 2009 bin ich mit meinen Eltern sowie meinem Bruder nach Virginia, USA, umgezogen, weil meine Mutter dort als Bundesbeamtin einer Auslandsverwendung nachgegangen ist.

 

Was ist der Grund für die Rückkehr?

Eigentlich sollten wir nur für fünf Jahre in die Staaten ziehen. Wir sind dann aber zwei Jahre länger geblieben, damit mein Bruder Jannik an der German School Washington D.C sein Abitur zu Ende machen konnte. So hatte ich die Möglichkeit am College zu studieren und dort Eishockey zu spielen.

 

Auf Deinem Facebook-Titelbild ist die alte Eishalle in Wilhelmshaven zu sehen. Trauerst Du der Halle immer noch nach?

Ich trauere der Halle nicht mehr nach als andere Fans auch. Ich wollte ein Titelbild, das mich beschreibt und habe das Bild mit der Eishalle auf meinem Rechner gefunden. Ich dachte mir, es passt ganz gut, da ich früher jede freie Minute genutzt habe, um mit Freunden Eishockey zu spielen, wenn ich nicht gerade Training hatte. Wenn ich die Halle sehe, kann ich mich nur an positive Sachen erinnern und das motiviert mich, weiter Eishockey zu spielen.

 

Mit wem hast Du damals in einem Team gespielt?

Aus dem aktuellen Kader der Jadehaie habe ich nur mit Alex Kern zusammengespielt.

 

Hattet ihr während Deines USA-Aufenthalts Kontakt?

Ja, wir haben uns ein paar Mal gesehen, als ich zu Besuch in Deutschland war. Ehrlich gesagt ist es ziemlich schwer, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, wenn man in ein anderes Land zieht. Wenn man jedoch lange mit jemandem in einer Mannschaft gespielt hat, dann wird man sich eigentlich immer gut mit ihm verstehen, egal wie lange man sich nicht gesehen hat. Vor ein paar Tagen habe ich Tom Grube, einen ehemaligen Nachwuchsspieler, getroffen. Den habe ich bestimmt seit über zehn Jahren nicht gesehen und wir haben uns unterhalten, als hätten wir uns nie aus den Augen verloren. Bei uns Eishockeyspielern ist das einfach so.

 

Auf wen oder was, vielleicht ja sogar auf ehemalige Mitspieler, freust Du Dich am meisten?

Da ich noch sehr jung war, als ich in Wilhelmshaven Eishockey gespielt habe, konnten meine jetzigen Freunde noch kein Spiel von mir sehen. Jetzt muss ich den Jungs erst einmal zeigen, was ich drauf habe! Ich freue mich einfach, wieder Eishockey spielen zu können.

 

Was hast Du in den USA am meisten vermisst? Eine leckere Bratwurst?

Nein, nicht wirklich. Man bekommt dort mittlerweile so ziemlich alles, was man will. Vermisst habe ich eigentlich nur Familie, Freunde und vielleicht mal einen Döner.

 

Was ist Deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen den USA und Deutschland, menschlich und sportlich?

Menschlich gesehen sind die Leute in den USA viel gelassener. Die Amerikaner denken immer positiv und sagen einem eigentlich immer, dass man etwas gut gemacht hat, ob in der Schule oder beim Sport. Selbst wenn man mal eine schlechte Note in einer Klassenarbeit geschrieben hat, bekommt man trotzdem ein „good job“. Sportlich gesehen kann man die beiden Länder einfach nicht vergleichen. Jede Schule in den USA hat mindestens ein Eishockey-Team, was ich persönlich sehr geil fand war. Ich bin mit meinen ganzen Mannschaftskollegen auch auf dieselbe Schule gegangen, was ich so vorher gar nicht kannte.

 

Wo und in welcher Liga hast Du in den USA Eishockey gespielt?

Von 2009 bis 2013 bin ich zur High School gegangen und habe drei Jahre für meine Schulmannschaft in der NVSHL gespielt, wo wir 2010 auch Meister wurden. Ab 2013, bis Ende Februar dieses Jahres, habe ich für mein College in der ACHA und BRHC gespielt. Dieses Jahr wurde ich ebenfalls Meister mit meinem Team.

 

Das entspricht welcher deutschen Spielklasse?

Das kann ich schlecht sagen, weil wir einige Spiele zweistellig gewonnen haben, aber auch sehr hohe Niederlagen einstecken mussten. Da ich überhaupt kein deutsches Eishockey in den Staaten geguckt habe, ist es schwer für mich das zu beurteilen.

 

Auf welcher Position hast Du gespielt?

Ich habe als Stürmer angefangen und dann zwei Spielzeiten im College als Verteidiger gespielt.

 

Dein Vater, Alexander Pürschel, der in Wilhelmshaven kein Unbekannter ist, stand allerdings im Tor...

Ich wollte schon immer mal ins Tor gehen, aber mein Vater hat mir davon abgeraten, weil man als Goalie enorm Druck steht und man schnell zum Buhmann werden kann, wenn es mal nicht so gut läuft.

 

Welchen Pokal hast Du auf Deinem Facebook-Profil-Foto in der Hand und was war Dein größter sportlicher Erfolg?

Das ist der Pokal, den ich mit meiner College-Mannschaft gewonnen habe. Mein größter sportlicher Erfolg bisher. Letztes Jahr wurde ich außerdem zum Spieler des Jahres meiner College-Mannschaft geehrt und das bedeutet mir auch sehr viel.

 

Wie groß bist Du und wie viel Kilogramm bringst Du mittlerweile auf die Waage?

Momentan bin ich 1,93 m groß und ich wiege 94kg.

 

Du bist 23 Jahre alt, träumt man da noch von einer Profi-Karriere?

Realistisch gesehen ist es eigentlich sehr unwahrscheinlich, weil mir die wichtigsten Jahre gefehlt haben. Mein Vater, der früher ja Profi war, sagt mir immer wieder, dass Talent alleine nicht reicht. Man muss hart trainieren, um etwas zu erreichen. Nach High-School-Spielen hat er mir immer auf dem Weg nach Hause gesagt, was ich besser machen kann. Er hat später auch meine Spiele aufgenommen, um mir zu zeigen, was ich falsch gemacht habe. Deshalb freue ich mich mit Sergey Yashin einen Trainer zu haben, von dem ich mit Sicherheit noch viel lernen kann.

 

Was hast Du Dir mit den Jadehaien vorgenommen?

Ich möchte mit den Jadehaien die Landesliga gewinnen und Eishockey in Wilhelmshaven wieder zur Sportart Nummer eins machen.

 

Was machst Du, wenn Du nicht gerade auf dem Eis stehst bzw. hast Du in den USA studiert oder eine Ausbildung abgeschlossen?

Ich habe am College studiert und mein „Associates Degree of Science“ gemacht. Nebenbei bin regelmäßig mit Freunden und anderen Sportlern ins Fitnessstudio gegangen. Am 1.August habe ich in Wilhelmshaven eine Berufsausbildung begonnen.

 

Wann sehen wir Dich auf dem Eis?

Mitte September müsste meine Eishockeyausrüstung in Deutschland ankommen, dann kann ich mit dem Team aufs Eis gehen.