Saison 2017/18

ECW Sande kassiert erneute Derby-Niederlage

7. Januar 2018

 

Der ECW Sande hat auch das Rückspiel beim REV Bremerhaven verloren. Das Team von Trainer Sergey Yashin unterlag am Samstagabend mit 6:9 beim Tabellenzweiten.

 

Nachdem das Hinspiel (7:8 n.P.) unter keinem guten Stern stand und eine Fan-Gruppierung des REV für mächtig Unruhe in der Eishalle Sande gesorgt hatte, ging das Derby in der Eisarena Bremerhaven friedlich über die Bühne.

 

Gekämpft wurde nur auf dem Eis, und zwar um wichtige Punkte. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch Pinguine. Nach Treffern von Runge, Eckert und Sobczak lag der REV nach zehn Minuten mit 3:0 in Führung. Christoph Josch traf im ersten Drittel zum zwischenzeitlichen 1:3, aber nach einem weiteren Tor von Thorben Alfs ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die erste Drittelpause.

 

Nach einem Doppelschlag zogen die Gastgeber im Mittelabschnitt auf 6:1 davon, bevor Karol Bartanus und Lubomir Sivak die Jadehaie mit weiteren Treffern im Spiel halten konnten. Zur Freude der rund 120 mitgereisten Haie-Fans entschärfte Fabian Janssen dann auch noch einen Penalty, allerdings ließen zwei weitere REV-Treffer nicht lange auf sich warten. Marcel Struck, der nach seiner abgesessenen Sperre wieder das Trikot des ECW Sande trug, traf kurz vor der zweiten Pause noch zum 4:8.

 

„Wir haben uns zwar oft im gegnerischen Drittel festsetzen können, aber unsere Torchancen einfach zu selten genutzt“, erklärt der Stürmer. 

 

Obwohl die Jadehaie den Schlussabschnitt mit 2:1 für sich entscheiden konnten, war für das Yashin-Team an diesem Abend in Bremerhaven nichts zu holen, „was leider dazu führte, dass wir keine drei Punkte mit nach Hause genommen haben“, blickt Marcel Struck auf die Partie.

 

1:0 Runge, 2:0 Eckert, 3:0 Sobczak, 3:1 C. Josch, 4:1 Alfs, 5:1 Bast, 6:1 Linke, 6:2 Bartanus, 6:3 Sivak, 7:3 Runge, 8:3 Tammen, 8:4 Struck, 9:4 Tammen, 9:5 Sivak, 9:6 Hurbanek

 

Strafminuten: REV: 16 + 10 Runge + 10 Sobczak, ECW Sande: 14 + Spieldauer Janke

Zuschauer: 325


Jadehaie geben das Spiel aus der Hand

31. Dezember 2017 

 

4:1 geführt und am Ende mit 4:14 verloren. Der ECW Sande hat im Pokalwettbewerb eine bittere Niederlage gegen den EHC Berlin Blues kassiert.

 

Wer dachte, die Spieler seien von Weihnachtsgans-Müdigkeit geplagt, täuschte sich gewaltig, denn gleich zu Beginn der Partie legten beide Teams los wie die Feuerwehr. Lubomir Sivak erzielte in der ersten Spielminute den 1:0-Führungstreffer, den die Berliner eine Minute später ausgleichen konnten. Nur 51 Sekunden später traf Johannes Mundt jedoch zur erneuten Haie-Führung, mit der es auch in die erste Drittelpause ging.

 

Vor 547 Zuschauern verwandelte Nick Hurbanek im Mittelabschnitt einen Penalty zum 3:1, nachdem Alexander Josch regelwidrig von den Beinen geholt wurde und sich im Anschluss mit seinem Berliner Kontrahenten einen Faustkampf lieferte. „Teilweise ging es schon recht ordentlich zur Sache, aber die Checks, die ausgeteilt wurden, waren immer fair“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf das Spiel, in dem die Jadehaie dem Regionalligisten nur über 40 Minuten Paroli bieten konnten. Christoph Josch erhöhte vor der zweiten Drittelpause zwar noch auf 4:1, aber das Team aus der Hauptstadt ließ nicht locker und stellte durch zwei weitere Treffer den Anschluss wieder her.

 

Im Schlussabschnitt erlebte der ECW Sande dann ein Worst-Case-Szenario. „Plötzlich war die Luft raus und die Berliner haben es dann einfach clever runtergespielt“, fasst Hurbanek die letzten 20 Minuten zusammen, die er so bei den Jadehaien auch noch nicht erlebt hat. Das Yashin-Team kassierte elf Gegentore. So viele, wie noch nie vor zuvor in einem Drittel.

 

Zu allem Überfluss verletzte sich Neuzugang Jan Holiga nach einem Check am Zeigefinger und musste noch in der Nacht operiert werden. Hurbanek weiter: „Das ist ganz bitter, weil er uns jetzt in den nächsten Wochen fehlen wird.“

 

Tore: 1:0 Sivak, 1:1 Eshun, 2:1 Mundt, 3:1 Hurbanek, 4:1 Christoph Josch, 4:2 Demidov, 4:3 Eshun, 4:4 Schmidt, 4:5 Berger, 4:6 Eshun, 4:7 Schmidt, 4:8 Maaßen, 4:9 Maaßen, 4:10 Demidov, 4:11 Hermle, 4:12 Kinder, 4:13 Menge, 4:14 Wudrick

 

Strafzeiten: ECW Sande 20 + 10 C. Josch + 10 A. Josch, Berlin 10 + 10 Maaßen

 

Zuschauer: 547


Jadehaie gewinnen in Harsefeld

17. Dezember 2017

 

Der ECW Sande hat am Samstagabend mit 8:2 bei den Harsefeld Tigers gewonnen. Durch den Sieg hält das Yashin-Team Anschluss an die obere Tabellenhälfte. 

 

Ohne die gesperrten Karol Bartanus und Marcel Struck hatten die Jadehaie eine durchaus schwere Aufgabe vor der Brust, zumal Sergey Yashin auch auf die verletzten Patrick Bartlog, Michel Merta und Lubomir Sivak verzichten musste.

 

Der Trainer fand jedoch die passende Antwort und setzte das Personal-Puzzle erfolgreich zusammen. Christian Fleischauer rückte in eine Angriffsformation mit Nick Hurbanek und Christoph Josch - und diese Sturmreihe erwischte einen Sahnetag. 

 

Dennoch nutzte Möhrke auf Seiten der Harsefelder eine Unachtsamkeit in der Haie-Abwehr und brachte den Tabellenvierten in der zweiten Spielminute in Führung. Nur eine Minute später erzielte Nick Hurbanek jedoch den Ausgleichstreffer.

Vitali Janke traf kurz danach zur 2:1-Führung und auch der dritte Haie-Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Christian Fleischauer brachte den Puck zum 3:1 im gegnerischen Gehäuse unter.

 

Die 25 mitgereisten Fans des ECW Sande kamen nach der 4:10-Ligapleite bei den Crocodiles Hamburg und den beiden Niederlagen im Pokal wieder voll auf ihre Kosten. Im ersten Abschnitt bekamen die Anhänger zwei weitere Treffer von Nick Hurbanek und Christoph Josch zu sehen

 

„Es war eine gute und vor allem konzentrierte Vorstellung von uns. Ein Lob geht auch an Fabian Janssen, der im Tor sehr viel Ruhe ausgestrahlt hat“, erklärt Christian Fleischauer. Im zweiten Abschnitt zogen die Jadehaie durch weitere Treffer von Christoph Josch und Nick Hurbanek auf 7:1 davon. Den Treffer zum 8:2 Endstand erzielte Christian Fleischauer in der 51. Spielminute.

 

Der Doppeltorschütze weiter: „Alle Jungs haben einen super Job gemacht und wir haben in einem wichtigen Spiel sehr wichtige Punkte eingefahren“.

 

Mit zehn Punkten aus fünf Spielen bleibt der ECW Sande den Harsefeld Tigers dicht auf den Fersen, die mit elf Zählern den vierten Tabellenplatz belegen. Allerdings hat Harsefeld bereits eine Partie mehr absolviert.

 

Tore: 1:0 Möhrke, 1:1 Hurbanek, 1:2 Janke, 1:3 Fleischauer, 1:4 Hurbanek, 1:5 Josch C., 1:6 Josch C., 1:7 Hurbanek, 2:7 Jesgarsch, 2:8 Fleischauer

Strafzeiten: ECW 8, Harsefeld 12

Zuschauer: 134


Erneute Niederlage im Pokalwettbewerb

10. Dezember 2017 

 

Der ECW Sande hat auch das Pokal-Rückspiel gegen den Hamburger SV verloren. Vor 420 Zuschauern unterlag das Yashin-Team mit 3:10.

 

Bereits in den ersten 20 Minuten ließ der amtierende Regionalliga-Meister in der Eishalle Sande nichts anbrennen, so dass sich die Jadehaie nach einem Bartanus-Treffer zum zwischenzeitlichen 1:4 mit  einem Fünf-Tore-Rückstand in die erste Drittelpause verabschiedeten.

 

„Der HSV hat das schon richtig gut runtergespielt, wenn man bedenkt, dass die Mannschaft krankheitsbedingt nur mit elf Feldspielern angereist war“, erklärt Teamleiter Jörg Opitz.

 

Der zweite Abschnitt, in dem Johannes Mundt zwei weitere Treffer für den ECW Sande erzielen konnte, ging mit 4:2 an den HSV.

 

Opitz weiter: „Trotzdem muss ich dem Team ein Lob aussprechen. Keiner hat sich hängen lassen und bis zum Ende gekämpft. Wären wir in den letzten 20 Minuten von der Strafbank weggeblieben, hätten wir das Drittel auch gewinnen können.“

 

Im torlosen letzten Abschnitt lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe.  

 

„Damit haben die Jungs die bittere Niederlage gegen die Crocodiles vergessen gemacht und jetzt müssen wir uns auf das nächste Ligaspiel in Harsefeld konzentrieren“, erklärt der Teamleiter.

 

Tore: 0:1 Kovacs, 0:2 Garbe, 0:3 Schlode, 0:4 Heitmann, 1:4 Bartanus, 1:5 Heitmann, 1:6 Kovacs, 1:7 Kovacs, 1:8 Garbe, 1:9 Schier, 2:9 Mundt, 3:9 Mundt, 3:10 Richter

 

Strafzeiten: ECW: 12, HSV: 6


Pokal-Niederlage

20. November 2017

 

Der ECW Sande ist meiner einer Niederlage in den norddeutschen Pokalwettbewerb gestartet. Das Team von Trainer Sergey Yashin verlor beim Hamburger SV mit 2:14.

 

Der amtierende Regionalliga-Meister ließ von Beginn an nichts anbrennen, ging ein hohes Tempo und erzielte in der vierten Spielminute den ersten Treffer. Nach zwei weiteren HSV-Toren konnten die Jadehaie durch Slawa Koubenski (14. Minute) verkürzen, aber nach einem weiteren Gegentreffer ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die erste Drittelpause.

 

„Der HSV hat schon eine gute und vor allem junge Truppe zusammen, die weiß, wie man Eishockey spielt. Besonders ärgerlich ist dann noch, dass wir viele Tore in Unterzahl bekommen haben“,  blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Im zweiten Abschnitt kassierte das Yashin-Team, das auf sechs Spieler (Bartanus, Fleischauer, P. Bartlog, D. Bartlog, Merta, C. Josch) verzichten musste, fünf Gegentore. Und auch im letzten Drittel musste Fabian Janssen fünf weitere Pucks aus seinem Netz fischen.

 

Hurbanek weiter: „Wir haben heute viel Lehrgeld bezahlt. Seit den Niederlagen gegen die Weserstars wissen wir bereits, dass in der Regionalliga ein ganz anderer Wind weht. Heute war der Klassenunterschied dann noch einmal mehr als deutlich."

 

Tore: 1:0 Rapprich, 2:0 Heitmann, 3:0 Rapprich, 3:1 Koubenski, 4:1 Höfgen, 5:1 Garbe, 6:1 Garbe, 7:1 Heitmann, 8:1 Garbe, 9:1 Rapprich, 10:1 Richter, 11:1 Heitmann, 12:1 Stüven, 12:2 Koubenski, 13:2 Richter, 14:2 Kovacs

Strafzeiten: HSV: 2,  ECW: 6 + 5 + Matchstrafe Struck  


Stellungnahme des Vereins

7. November 2017

 

Liebe Eishockeyfans,

 

nach den Vorkommnissen des vergangenen Wochenendes möchte ich als Vorsitzender des ECW Sande und Betreiber der Eishalle Stellung nehmen.

 

Um es gleich vorwegzunehmen: Über das Auftreten einiger REV-„Fans“ bin ich schockiert, traurig und entsetzt.

 

Wir haben unseren Verein im November 2015 gegründet und bisher rund 20 Spiele in der Eishalle Sande ausgetragen. Seitdem herrschte stets eine friedliche und familienfreundliche Atmosphäre bei unseren Heimspielen. Am vergangenen Wochenende wurde jedoch durch einige Besucher eine Grenze massiv überschritten und unsere Gastfreundschaft, welche wir stets gewähren, mit Füßen getreten:

  1. Bereits beim Einlass in die Eishalle Sande wurde im Eingangsbereich eine Deckenabhängung willkürlich beschädigt.
  2. Unser Maskottchen wurde bei seinem Gang durch die Halle zu Boden gerissen.
  3. Kinder wurden rücksichtslos durch die Gegend geschubst.
  4. Unsere Fans wurden angepöbelt, provoziert und angegriffen.
  5. Plexiglasscheiben wurden demoliert.
  6. Es kam zu Schlägereien.
  7. Die Polizei musste eingreifen:

„Während des Eishockeyspiels der Verbandsliga Nord ECW Sande - REV Bremerhaven am Samstag, dem 04.11.2017, fielen ca. 30 Gästefans durch ihr aggressives und gewaltbereites Auftreten auf, so dass ein polizeiliches Einschreiten erforderlich wurde. Durch die starke Polizeipräsenz konnten etwaige Ausschreitungen verhindert werden und die Aggressoren letztlich zu ihren Bussen begleitet werden.“ http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68442/3779163

 

Wir wissen mittlerweile, welche „Fans“ das ganze Theater über die sozialen Netzwerke angeleiert haben und möchten keineswegs alle REV-Anhänger über einen Kamm scheren, zumal es auch viele Fans gab, die sich aus sportlichen Gründen auf den Weg nach Sande gemacht haben. Seit unserer Vereinsgründung pflegen wir eine gute Freundschaft zu REV-Spielern, Betreuern und Fans - und wir werden uns diese Freundschaft nicht kaputt machen lassen.

 

Eine gewisse Gruppierung hatte von Anfang an vor, Unruhe zu stiften. Die Namen dieser „Fans“ und das Videomaterial der örtlichen Medien, werden wir der Polizei sowie dem REV Bremerhaven zur Verfügung stellen.

 

Von der vorgenannten Gruppierung verlangen wir die Übernahme der Reperaturkosten. Des Weiteren hoffen wir, dass sie den Anstand haben, sich zu entschuldigen.

 

Witalij Saitz


ECW Sande verliert im Penalty-Krimi

5. November 2017 

 

Spannung pur in der Eishalle Sande. Die Jadehaie kassieren vor 967 Zuschauern ihre erste Saisonniederlage, aber verlangen dem Favoriten aus Bremerhaven alles ab.

 

„Ich kann dem Team überhaupt keinen Vorwurf machen, denn wir haben super gekämpft und den Bremerhavenern ein Duell auf Augenhöhe geliefert“, erklärt Kapitän Nick Hurbanek.

 

Bereits im ersten Drittel drehten die Jadehaie nach der schnellen REV-Führung die Partie zu ihren Gunsten. „Auch im zweiten Abschnitt lief es noch rund“, blickt Hurbanek auf die zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung, „aber danach haben wir durch individuelle Fehler den Faden verloren.“

 

Im letzten Abschnitt erzielte der REV durch zwei Treffer von Peter Boon, der eine starke Leistung zeigte, den Ausgleichstreffer, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

 

„Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon fix und fertig, zumal die Gäste mit drei kompletten Reihen aufgelaufen sind“, erklärt der Kapitän weiter. Tore blieben aus und die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen, das Peter Boon mit seinem vierten Treffer an diesem Abend für die Gäste entscheiden konnte.

 

Hurbanek weiter: „Trotzdem ein schönes Spiel, eine super Stimmung in der Halle, wenn da nicht ein paar halbstarke REV-Fans gewesen wären, die sich ordentlich daneben benommen haben.“

 

Tore: 0:1 Soytürk, 1:1 Struck, 2:1 Bartanus, 3:1 Struck, 3:2 Runge, 4:2 Hurbanek, 5:2 Koubenski, 5:3 Boon, 6:3 Janke, 6:4 Eckert, 6:5 Runge, 7:5 Mundt, 7:6 Boon, 7:7 Boon, 7:8 Peter Boon

 

Penalytschießen:

ECW: Bartanus und Janke scheitern, Koubensk trifft

 

REV: Runge scheitert, Sobczak und Boon treffen

 

Strafminuten: ECW Sande 6, Bremerhaven 12

Zuschauer: 967


Jadehaie lassen gegen HSV 1b nichts anbrennen

29. Oktober 2017 

 

Der ECW Sande ist mit einem Kantersieg in die Verbandsliga-Saison gestartet. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich am Samstagabend mit 14:3 gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV durch.

 

Auch ohne Michel Merta und Karol Bartanus, die verletzungs- und krankheitsbedingt nicht auflaufen konnten, fanden die Jadehaie gut in die Partie.

 

„Wir wollten einen guten Start hinlegen - und das ist uns auch gelungen“, erklärt Stürmer Johannes Mundt, der die Jadehaie in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. 180 Sekunden später erzielten die Hanseaten zwar den Ausgleichstreffer, aber nach drei weiteren Toren von Nick Hurbanek, Johannes Mundt und Alexander Josch ging es mit einer 4:1-Führung in die erste Drittelpause.

 

Vor 542 Zuschauern bauten die Jadehaie ihren Vorsprung weiter aus. „Die Stimmung in der Halle war super, und man hat gemerkt, dass nicht nur wir Spieler wieder richtig Lust auf Eishockey haben“, erklärt Mundt weiter. Slawa Koubenski (2), Marcel Struck, Johannes Mundt mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, Alexander Bahlau und Nick Hurbanek sorgten bereits im Mittelabschnitt für die Vorentscheidung.

 

In den letzten 20 Minuten schaltete der ECW einen Gang zurück und kassierte dabei zwei weitere Gegentreffer. „Die Fehler im eigenen und im neutralen Drittel müssen eingestellt werden, sonst kriegen wir im nächsten Spiel arge Probleme“, blickt der vierfache Torschütze auf die Partie und fügt hinzu: „Mit Nick und Marcel in einer Reihe hat es wieder richtig Spaß gemacht, Eishockey zu spielen. Neben den beiden kann man als Spieler eigentlich nur glänzen.“

 

Tore: 1:0 Mundt, 1:1 Boettcher, 2:1 Hurbanek, 3:1 Mundt, 4:1 Josch, 5:1 Koubenski, 6:1 Koubenski, 7:1 Struck, 8:1 Mundt, 9:1 Bahlau, 10:1 Hurbanek, 10:2 Porada, 11:2 Bahlau, 12:2 Bartlog,13:2 Kern, 13:3 Kruse, 14:3 Mundt

Strafminuten: ECW Sande: 16, HSV: 6 + Spieldauer Malchow

Zuschauer: 542


ECW Sande macht den Aufstieg perfekt

9. April 2017 

 

Die Jadehaie haben den Aufstieg in die Verbandsliga Nord perfekt gemacht. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich im finalen Rückspiel gegen die Wedemark Scorpions 1b mit 8:1 durch.

 

Vor 1.230 Zuschauern brachte Kapitän Nick Hurbanek den ECW Sande im zweiten Abschnitt auf die Siegerstraße, nachdem sich beide Teams in den ersten 20 Minuten abgetastet hatten.

 

„Wedemark hat clever gespielt und im ersten Abschnitt wenige Chancen zugelassen. Die kleinere Eisfläche kam den laufstarken Spielern zusätzlich entgegen“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.

 

Nach zwei weiteren Treffern von Erik Scherf und Slawa Koubenski ging es nach dem Wedemarker Ehrentreffer mir einer 3:1-Führung in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussabschnitt ließen die Jadehaie dann nichts mehr anbrennen. Slawa Koubenski, der insgesamt drei Treffer erzielte, Vitali Janke und Johannes Mundt (2) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. 

 

Hurbanek weiter: „Kompliment an die Mannschaft, die einer großartigen Saison die Krone aufgesetzt hat und ein großes Dankeschön an alle Fans, die unsere Halle in einen Hexenkessel verwandelt haben.“

 

Bis spät in die Nacht feierte das Team mit den Fans den ersten Titel in der noch jungen Vereinsgeschichte.

 

1:0 Hurbanek, 2:0 Scherf, 3:0 Koubenski, 3:1 Schatz, 4:1 Koubenski, 5:1 Janke, 6:1 Koubenski, 7:1 Mundt, 8:1 Mundt

Strafzeiten: ECW 14, Wedemark 8

Zuschauer: 1.230